Sieht aus wie eine Xbox Series X, ist innen ein vollwertiger Wintel-PC
Der YouTuber hinter dem Kanal PhasedTech, der zuvor bereits eine Xbox One S zu einem Gaming-PC umgebaut hatte, hat das Konzept nun bei der Xbox Series X erneut umgesetzt. Diesmal brachte er vollständige PC-Hardware im Konsolengehäuse unter – und konnte dabei sogar das optische Laufwerk beibehalten.
Plattform: Intel NUC 12 Extreme statt Mini-ITX
Als technische Basis dient eine Intel NUC 12 Extreme PCIe Compute Card mit einem Core i7-12700, 32 GB DDR4 sowie einer 1 TB NVMe-SSD. Laut dem Ersteller war ursprünglich ein System auf Grundlage eines Mainboards im Mini-ITX-Format geplant, doch das Gehäuse der Xbox Series X erwies sich dafür als zu schmal. Deshalb fiel die Wahl auf die kompaktere Intel-Lösung.
Grafikkarte, Netzteil und Innenaufbau im engen Gehäuse
Für die Grafik ist eine Low-Profile-Gigabyte GeForce RTX 5060 zuständig. Die Stromversorgung übernimmt ein 600-Watt-Netzteil im Flex-ATX-Format. Durch die kleinen Abmessungen der Komponenten konnte das Netzteil direkt oberhalb der Grafikkarte im Gehäuse positioniert werden.
Um das alles sauber zu montieren, fertigte der Bastler mit einem 3D-Drucker zahlreiche Halterungen und Befestigungen an. Zusätzlich druckte er eine komplett neue Rückseite, inklusive passender Aussparungen für die Anschlüsse.
Optisches Laufwerk und angepasster Power-Button
Besonderes Augenmerk lag auf der Integration des optischen Laufwerks: Es stammt aus der originalen Xbox Series X und wurde so modifiziert, dass es im PC-Betrieb funktioniert. Ausserdem passte der Modder den vorderen Power-Button an, damit dieser korrekt mit dem Intel-NUC-System zusammenarbeitet.
Temperaturen nach dem Start
Nach Zusammenbau und Erststart lagen die Temperaturen von CPU und GPU jeweils bei ungefähr 75 °C – ein Wert, den der Autor angesichts des sehr dicht gepackten Gehäuses als gutes Ergebnis bezeichnete.
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