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Renault demokratisiert Automobiltechnologie: 5 Innovationen für alle

Weißes Renault Tech Elektroauto auf einer Messe mit modernem, minimalistischen Design.

Moderne Automobiltechnologie muss kein Vorrecht von Luxusfahrzeugen sein. Lange Zeit war es üblich, dass Innovationen zuerst in den Spitzenmodellen debütierten – und erst Jahre später in grossen Stückzahlen auf die Strasse kamen. Renault durchbricht dieses Muster seit mehr als 125 Jahren konsequent: zugänglich machen, was früher aussergewöhnlich war.

Mit genau diesem Anspruch hat die französische Marke in ihren Volumenmodellen immer wieder Lösungen etabliert, die Sicherheit, Komfort und Effizienz spürbar vorangebracht haben. Dazu zählen etwa das erste Auto mit fünf Türen (Renault 16), der erste Van (Espace) oder das erste Fahrzeug mit 5 Sternen im Euro-NCAP-Test (Laguna).

Auch bei Technologien, die heute selbstverständlich wirken, gehörte Renault zu den frühen Treibern: Navigationssysteme (Safrane), die Keycard für schlüssellosen Zugang (Laguna) sowie Ausstattungen wie elektrische Fensterheber (Renault 16) oder der Bordcomputer (Renault 30). Und nicht zu vergessen: In diesem Jahrhundert brachte Renault mit dem Zoe ein Elektroauto der neuen Generation in den Massenmarkt.

Diese Idee, Aussergewöhnliches zu demokratisieren, prägt Renault bis heute. Hier sind fünf konkrete Beispiele, die bereits in mehreren Renault Modellen zu finden sind.

1. Sicherheit ohne Kompromisse

Sicherheit gehört seit jeher zu den zentralen Säulen von Renault: Als erste Marke erreichte Renault fünf Sterne in den Euro-NCAP-Tests. Und auch heute will man nicht bei den Mindestanforderungen stehen bleiben. Ein anschauliches Beispiel ist Fireman Access – ein direkter Zugangspunkt zur Hochvoltbatterie, der es Einsatzkräften ermöglicht, bei einem Unfall mit einem Elektrofahrzeug der Marke innerhalb weniger Minuten zu handeln.

Das Renault System verschafft der Feuerwehr den unmittelbaren Zugang zur Batterie, um den Stromfluss sofort zu unterbrechen. Dadurch verkürzt sich die Einsatzzeit deutlich – weniger Zeit, weniger Risiko und eine höhere Überlebenswahrscheinlichkeit.

Renault stuft diese Lösung als so wichtig ein, dass das Unternehmen das Patent für Wettbewerber geöffnet hat. Damit steht die Technologie der gesamten Industrie zur Verfügung.

Und Sicherheit endet nicht bei einem einzelnen System. Parallel dazu wächst auch das Paket an Fahrassistenzfunktionen stetig: automatisches Notbremsen, Spurhalteassistent sowie intelligente Geschwindigkeitsregelung.

2. Ein Riese, der in einen Renault passt

Sicherheit hängt nicht nur von der Karosseriestruktur ab, sondern ebenso von Information zur richtigen Zeit. Deshalb nutzen alle Renault Modelle Multimediasysteme, die gemeinsam mit dem Tech-Giganten Google entwickelt wurden. Dieses Infotainment gilt als eines der stärksten am Markt: Es unterstützt über 70 Sprachbefehle und erlaubt über den Google Store die Installation von mehr als 100 Apps.

Die Einbindung ist dabei tief und leicht verständlich: weniger Interaktion mit dem Bildschirm, mehr Blick auf die Fahrbahn. Eine Technik, die das Fahren vereinfacht – und nicht verkompliziert.

3. Stille als Recht für alle

Der leise Betrieb von Elektroautos zählt zu den häufig genannten Vorteilen – bringt jedoch auch eine neue Herausforderung mit sich. Wenn der Verbrennungsmotor als Geräuschquelle wegfällt, werden andere Geräusche umso deutlicher wahrnehmbar. Genau deshalb entwickelte Renault den Cocoon Effect: eine isolierende Schaumstoffschicht zwischen Batterie und Innenraum.

Das Prinzip ist unkompliziert: Für die Insassen entsteht eine Art akustischer Kokon. Das Ergebnis sind ruhigere und angenehmere Fahrten – ohne das zusätzliche Gewicht klassischer Dämmmaterialien, was den Abrollkomfort an Bord verbessert.

Im Alltag bedeutet das: weniger Vibrationen, weniger Geräusche und mehr Komfort, ohne das Fahrzeug schwerer zu machen. Stille ist damit kein Luxus mehr, sondern ein Anspruch.

4. Ein Platz an der Sonne namens Solarbay

Mit dem Panorama-Glasdach Solarbay setzt Renault eine weitere eigene Innovation um. Per Fingertipp oder Sprachbefehl lässt sich die Transparenz des Glases anpassen. Anders als herkömmliche Glasdächer erlaubt dieses System die Wahl verschiedener Transparenzstufen – sogar segmentweise.

Neben der Optik zahlt Solarbay auch auf den thermischen Komfort ein, weil die Temperatur im Innenraum stabiler gehalten wird. Eine fortschrittliche Technik, die früher Modellen vorbehalten war, deren Preise in die Hunderttausende Euro gingen – und die nun im Scenic E-Tech und Rafale verfügbar ist.

5. Sparen für das, was wirklich zählt

Technologie wird nicht nur im Innenraum oder bei Assistenzsystemen demokratisiert – sondern auch unter der Motorhaube. Renault baut sein elektrifiziertes Angebot mit dem neuen Full Hybrid E-Tech System aus: 1,8 Liter Hubraum und 160 PS. Der Antrieb ist stärker und effizienter, benötigt kein externes Laden und senkt Verbrauch sowie Emissionen, ohne dass sich am Fahralltag etwas Grundlegendes ändern muss.

Zum gewünschten Ergebnis trägt neben dem effizienten Benzinmotor auch ein intelligentes, multimodales Getriebe bei: einzigartig am Markt, ohne Kupplung, mit vier Gängen für den Verbrennungsmotor und zwei für den elektrischen Fahrmotor – insgesamt 15 Fahrstufen. Inspiriert von Technik aus der Formel 1, gingen aus diesem Getriebe mehr als 100 Patente hervor.

Falls Elektro- oder Hybridtechnik dennoch nicht für alle erreichbar ist, bietet Renault eine Alternative und geht bei Bi-Fuel-Fahrzeugen einen weiteren Schritt: die ECO-G Technologie, die Direkteinspritzung von LPG (Autogas) mit einer 48-V-Mildhybridisierung kombiniert.

Der neue 1.2-Liter-Motor mit 120 PS liefert mehr Leistung und ermöglicht bis zu 40% Einsparung gegenüber einem vergleichbaren Benziner, bei niedrigeren Emissionen und einer Reichweite von über 1000 km. Laut Renault bleibt das eine Lösung, die für viele portugiesische Fahrerinnen und Fahrer besonders sinnvoll ist.

Für die französische Marke ist das ein zentraler Anspruch: zu zeigen, dass Technologie für alle da sein kann – und nicht nur ein Luxus für wenige. Gleichzeitig sollen die Nutzungskosten sinken. Von Sicherheit bis Effizienz zieht sich durch diese Innovationen ein Leitgedanke: Technik soll den Menschen dienen, nicht umgekehrt.

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