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Polestar 5: Serienversion auf dem Salon München 2025, Preise ab 122 600 Euro

Silberner Polestar 5 Elektro-Sportwagen in modernem Showroom mit Glaswänden und Betonboden.

Der Polestar 5, der bereits durch die Studie Precept angekündigt wurde, feierte 2023 seine erste Vorstellung und übernahm damals das „Aushängeschild“ der schwedischen Marke. Zwei Jahre später rückt das Modell erneut ins Rampenlicht: Auf dem Salon in München 2025 steht es nun als Serienfahrzeug.

Polestar positioniert den Polestar 5 als elektrischen Grand Tourer (GT) mit vier Türen – ein Auto, das die Spitze dessen verkörpern soll, was die Marke bei Leistung und Raffinesse anbieten will. Damit begibt sich der Polestar 5 direkt in ein „Revier“, das auch von Rivalen wie dem Porsche Taycan und dem Audi e-tron GT besetzt wird.

Der Polestar 5 kann in Portugal bereits bestellt werden; die Preise starten bei 122 600 Euro.

Design und Aerodynamik des Polestar 5

Optisch bleibt die Serienversion sehr nah am ursprünglichen Concept. Der rund fünf Meter lange Elektro-GT fällt durch seine reduzierten, klaren Linien und seine aerodynamische Silhouette auf (Cx von 0,24). Dazu kommt ein strömungsgünstig gestaltetes Dach mit mehr als zwei Metern Länge – das grösste, das die Marke je eingesetzt hat.

Am Heck übernimmt der Polestar 5 eine Lichtsignatur, wie man sie auch von den anderen Modellen der Baureihe kennt. Besonders präsent ist dabei das Leuchtenband, das sich über die gesamte Fahrzeugbreite zieht. Wie bereits der Polestar 4 verzichtet auch der 5 auf die klassische Heckscheibe; die Sicht nach hinten wird stattdessen über eine Kamera realisiert.

Innenraum: Minimalismus, Google und 4+1 Plätze

Der minimalistische Ansatz des Exterieurs setzt sich im Innenraum fort. Hier stehen ein 9″-Digitalinstrument, ein 9,5″-Head-up-Display sowie ein 14,5″-Infotainment-Bildschirm im Hochformat im Mittelpunkt – inklusive Google-Betriebssystem.

Als viertüriger GT ist der Polestar 5 in einer 4+1-Sitzkonfiguration ausgelegt. Vorne kommen Sitze zum Einsatz, die in Zusammenarbeit mit Recaro entwickelt wurden. Im Fond profitieren die Passagiere von elektrisch verstellbaren Sitzen samt Heizfunktion, Belüftung und Massage.

Fast 900 PS

Nicht nur beim Design will der Polestar 5 dem Porsche Taycan und dem Audi e-tron GT Paroli bieten. Auch bei den Fahrleistungen liegt der schwedische Stromer auf Augenhöhe – und wird in zwei Leistungsstufen angeboten.

Unabhängig von der Version ist stets eine 112 kWh grosse Batterie an Bord (106 kWh nutzbar). Ausserdem ist der 5 der erste Polestar auf einer 800-V-Elektroarchitektur. Dadurch unterstützt das Modell DC-Ladeleistungen von bis zu 350 kW und lädt den Akkustand in nur 22 Minuten von 10% auf 80%.

Zur Wahl stehen Dual Motor und Performance, wobei sich die Varianten vor allem bei der Leistung unterscheiden. Die Dual-Motor-Version gibt „nur“ 550 kW (748 cv) ab, liefert 812 Nm Drehmoment und benötigt 3,9 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h. Die Performance-Variante unterbietet das um 0,7s – dank 650 kW (884 cv) Systemleistung und 1015 Nm. In beiden Fällen ist die Höchstgeschwindigkeit bei 250 km/h begrenzt.

Auch bei der Reichweite trennen sich die Wege: Im Vorteil ist die Dual-Motor-Ausführung mit 670 km (WLTP), während der Polestar 5 Performance auf 565 km (WLTP) kommt.

Ergänzend nennt Polestar ein Paket aus 11 Kameras und 12 Ultraschallsensoren, dazu ein Radar sowie eine Kamera zur Fahrerüberwachung. Damit kann der Polestar 5 mit Pilot Assist bis zu 150 km/h fahren.

Wann kommt er?

Der Marktstart ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen. Bestellbar ist der neue Polestar 5 bereits jetzt, mit Einführungspreisen ab 122 600 Euro für die Dual-Motor-Version und ab 146 400 Euro für den Polestar 5 Performance.

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